Anleger, die von ihrem Depot nicht nur attraktive Renditen, sondern vor allem eine gewisse Konstanz im Hinblick auf die Portfolio-Ergebnisse erwarten, sollten einen gewissen Anteil an Festgeld Positionen dauerhaft halten. Derlei Anlagen sind zum einen sehr sicher, da im Zweifelsfalle ein Fonds zur Einlagensicherung greift, zum anderen sehr verlässlich, weil bereits an dem Tag, an dem das Festgeld Engagement eingegangen wird, sowohl Tag als auch Höhe der Rückzahlung feststehen.
Ein Anteil von dreißig Prozent am Gesamtvermögen, der in Festgeld angelegt ist, verspricht eine deutlich geringere Schwankungsbreite der Depotrenditen und eignet sich insbesondere für Investoren, die allzu heftige Wertschwankungen nicht hinnehmen möchten, weil sie beispielsweise kurz vor dem Ruhestand stehen und eventuelle Verluste nur bedingt aussitzen können.
Das attraktive an Festgeld ist dessen unübertroffene Transparenz und Sicherheit. Während Rentenpapiere zum einen Kursschwankungen unterliegen und zum anderen mit nicht unerheblichen Ausfallrisiken verbunden sind, können Festgeld Anleger jegliche Turbulenzen an den Finanzmärkten mit einer gewissen Gelassenheit betrachten.
Selbst für den unwahrscheinlichen Fall einer Insolvenz der Bank des Vertrauens sind die Guthaben nicht verloren. Wenn alle anderen Schutzeinrichtungen nicht greifen, trägt der gesetzliche Einlagensicherungsschutz neunzig Prozent der entstehenden Verluste und erstattet Beträge bis zu 20000 Euro. Derartige Mechanismen existieren bei Wertpapieren nicht.
Die Einrichtung von einem Festgeldkonto ist bei nahezu allen Anbietern nicht mit Kosten für den Anleger verbunden. Je nach Bank ist die Eröffnung bereits ab Beträgen von 2500 Euro möglich. Die Zinssätze steigen mit der Anlagedauer leicht an, für eine 1jährige Bindung werden gegenwärtig etwas mehr als vier Prozent Festgeld Zinsen bezahlt. Um den Fiskus nicht an den Zinserträgen zu beteiligen, sollte der Bank rechtzeitig ein Freistellungsauftrag erteilt werden. Mit diesem können Zinseinnahmen in Höhe von 801 Euro jährlich bei Ledigen bzw. 1602 Euro bei gemeinsam veranlagten Eheleuten steuerfrei vereinnahmt werden. Die meisten Banken stellen auf Anfrage entsprechende Formulare zur Verfügung.
Alexander
One Response
Kirsten
24|Nov|2009 1Es ist wirklich schade, dass sich die Zinsen im freien Fall befinden. Fürs Festgeld gibts grade kaum mehr Zinsen als für ein Festgeldkonto. Doch es bleibt nach wie vor, der Vorteil, dass man beim Festgeld einen festen Zinssatz garantiert bekommt. Ein kleiner Tipp: Die momentan noch besten Angebote bekommt man bei ausländischen Direktbanken. Und auch dort ist das Geld bis zu einem gewissen Betrag noch abgesichert.
Viele Grüße
Kirsten
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