Wer sich mit dem Gedanken trägt, sein Schlafzimmer zu erneuern, etwa, weil die alten Matratzen langsam ihre besten Zeiten hinter sich haben und zu sehr durchgelegen sind, von den Einlagen in deren Inneren aus Milben und anderen Allergenen einmal abgesehen, der findet in einem Möbelgeschäft immer häufiger auch Wasserbetten im Angebot. Es kann sich durchaus lohnen, hier einmal Probe zu liegen um für sich festzustellen, ob man auf dieser Art von Bett gut schlafen könnte, denn auch wenn es am Anfang bisweilen ungewohnt sein mag, ist es für viele eine neue und angenehme Erfahrung.

Ein Wasserbett besteht aus einer Wassermatratze, also einer Hülle aus Vinyl, die zudem eine Einlage enthält, die die Wellenbewegung des Wassers dämpft, so dass man verschiedene Dämpfungen erreichen kann, von ungedämpft, wo jede Bewegung auf dem Bett sanft nachschwingt, bis zu vollständig gedämpft, wo sich die Matratze fast wie eine klassische Federkern verhält. Unter der Matratze befindet sich eine flache Heizung, die das Wasser, bei einem Doppelbett bis zu 600 Liter, erwärmt und auf Temperatur hält, und sie ist umgeben mit einer Sicherheitswanne, die im Falle eines Lecks der Matratze ein Auslaufen und damit einen Wasserschaden in der Wohnung verhindert. Auf die Matratze kommt eine Auflage aus Stoff, die sowohl die Feuchtigkeit des Schlafenden aufnimmt und für Belüftung sorgt, und die ebenso für ein angenehmes Liegegefühl sorgt und zudem voll waschbar in der Maschine ist, so dass die hygienischen Ansprüche besser erfüllt werden, als dieses eine Federkernmatratze könnte, selbst wenn man diese regelmäßig und kostenpflichtig durch einen Spezialdienst reinigen lässt. Zudem verliert ein Wasserbett nicht seine Form, denn die Matratze selber ist elastisch und eingefasst in einen Bettrahmen, der an den Seiten stabilisiert, so dass die Matratze auch in ein bestehendes Bett, genauer den Bettrahmen integriert werden kann. So muss man also nur die Matratze austauschen, kann das Bett an sich jedoch behalten.

Andreas