Wie auch in allen anderen Bereichen unseres Lebens hat sich auf dem Gebiet der Autoversicherung in den letzten Jahren zunehmend ein wahrer Tarifdschungel breit gemacht. Wovon hängt es ab, wie viel man für die Versicherung seines Fahrzeugs bezahlt? Nun, zunächst einmal muss man sich klar machen, dass es nicht nur eine Art von Kfz Versicherung gibt, sondern eine ganze Reihe verschiedener. Gesetzlich vorgeschrieben ist nur einer davon, nämlich die Haftpflichtversicherung. Wichtig ist in der Praxis auch die Teil- oder Vollkaskoversicherung. Deren Beiträge bemessen sich unter anderem nach der Art des Fahrzeugs, der sogenannten Typklasse. Die Versicherer schätzen nämlich unterschiedliche Autos nach statistischen Merkmalen ein – das bedeutet, dass ein Auto, welches gerne von Rasern oder vermeintlich trinkfesten Fahrern gekauft wird und deshalb häufiger in Unfälle verwickelt wird, von vornherein mit höheren Beiträgen veranschlagt wird. Hieran gilt es zu denken, bevor man sich für den Kauf eines bestimmten Autos entscheidet. Aber auch die Regionalklasse spielt eine Rolle – in Gegenden, in denen es mehr Unfälle gibt, ist das Versichern des Autos teurer als in anderen Gegenden. Nun wird man wohl kaum umziehen, nur um sein Auto billiger versichern zu können, von daher braucht man sich in der Regel um die Regionalklasse keine Gedanken zu machen. Da aber die einzelnen Versicherungsunternehmen ihre Tarife im Wesentlichen selbst festlegen können, lohnt sich ein Vergleich verschiedener Unternehmen unbedingt. So kann der Beitrag auch vom Alter des Fahrzeughalters abhängen, davon, ob nur bestimmte Personen das Auto fahren, und von vielem mehr. Spielraum gibt es aber für den Besitzer des Autos auch bei der Frage, welche zusätzlichen Versicherungen er wünscht – etwa eine Insassenunfallversicherung, einen Schutzbrief für Pannenhilfe, eine Verkehrsrechtschutzversicherung oder gar eine Parkschadenversicherung. Wichtig ist in jedem Fall auch, von Zeit zu Zeit zu überprüfen, ob die einmal gewählte Versicherung noch der aktuellen Situation entspricht, nicht zuletzt deshalb, weil sich die Berechnung der Beiträge immer wieder einmal ändert. Gegebenenfalls sollte man nicht davor zurückschrecken, ruhig einmal die Versicherung zu wechseln.
Andreas| M | D | M | D | F | S | S |
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